#339 - Warum du Frauen unbewusst zu deiner Mama machst
Shownotes
In dieser Folge geht es um ein Muster, das vielen Männern nicht bewusst ist – aber im Dating enorme Wirkung hat: die Mama-Date-Dynamik.
Aron und Gunnar zeigen, wie Männer Frauen unbewusst in eine Mutterrolle drücken und warum das fast automatisch jede sexuelle Anziehung zerstört.
Themen dieser Episode:
- Warum Unsicherheit schnell zur Unterordnung wird
- Wie Frauen in eine Verantwortungsrolle rutschen
- Weshalb Bedürftigkeit nicht verbindet, sondern abschreckt
- Was Energie mit Anziehung zu tun hat
- Und wie du aus der Söhnchen-Rolle wieder in deine Kraft kommst
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Transkript anzeigen
00:00:00: Aron Grawert: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Ehrlich und direkt zur Traumfrau Podcasts. Gunnar und ich sprechen heute darüber, ob du unbewusst deine Mama Date ist. Ganz viele Männer haben leider ein verstecktes Muster, was sich im Kontakt mit Frauen sehr schädlich auswirkt und dafür sorgt, dass sie in eine Söhnchenrolle rutschen. Mit Frauen, die dafür sorgt, dass Frauen ganz schnell das Interesse verlieren und es nicht weitergeht. Oder dass in einer Beziehung eine sehr toxische Dynamik sich immer weiter und weiter und weiter hochschaukelt, bis die Frau dann das Interesse verliert, die Reißlinie Leine nicht Linie zieht und das ganze gegen die Wand knallt. So Gunnar, hast du. Hast du dich in dieser Rolle wiedergefunden, in deiner Vergangenheit? Oder findest du dich vielleicht jetzt sogar manchmal noch wieder in dieser Rolle des Söhnchens? Und wenn ja, erklär doch mal, was steckt dahinter?
00:01:03: G.Man: Ja voll. Also meine Mama ist. Also zum Glück ist meine Mama nicht in meinem Kopf präsent, während es um Frauen geht. Das ist vielleicht etwas, was man hier zu Anfang gleich aufklären kann, dass also darauf wollen wir nicht unbedingt hinaus. Aber wir wollen nicht primär sagen Hey, du suchst dir eine Frau, die ist vom Charakter her wie deine Mama vielleicht aber auch. Müssen wir noch mal drüber sprechen. Ich kann aber sagen, dass es bei mir glaube ich, nicht der Fall gewesen und auch heute nicht der Fall. Aber ich habe Frauen damals in meiner Anfangs Dating Zeit quasi zu meiner Mama gemacht, indem ich selbst keine Entscheidung treffen wollte und wollte, dass sie das für mich machen. Ich wollte, dass sie mein Dating Leben proaktiv voranbringen, weil ich die Eier nicht hatte. Ja, und so was ganz Konkretes war halt. Ich erinnere mich an eine Situation, wo ich denn tatsächlich mal ein Date hatte. Das war zu dieser Anfangszeit noch sehr, sehr selten. Ich glaube, über Parship kam das zustande. Und dann, ähm, ja, hat die Frau halt gefragt Und was? Was machen wir? Was hast du dir überlegt? Und ich sage so Ja, Was willst du machen? Worauf hast du Lust? Keine Ahnung. Wir können alles machen. So,
00:02:16: Aron Grawert: Hm.
00:02:16: G.Man: und dann war die Stimmung irgendwie so voll. Nee. Erster von vielen Tiefpunkten dieses Treffens. Aber ja, für mich war es halt so vom Gefühl her. Ähm, ja. Ja. Keine Entscheidung treffen. Sie muss das machen. Natürlich steckte dahinter, dass ich nichts falsch machen will. Ja, und deswegen triffst du die Entscheidung. Potenzielle Frau. Mami.
00:02:39: Aron Grawert: Hm. Ja. Das heißt also. Warum? Mami? Vergleich? Na ja, weil du der Frau damit die in die oder die Frau in die Rolle steckst. Der Verantwortungsträger, in die sich um das Ganze kümmert und die auch richtet über dein Verhalten. Ob du es gut machst oder schlecht machst. was halt keine Frau sich wünscht, wenn sie einen Mann kennenlernt, den sie eigentlich attraktiv finden möchte. Ja, und das fängt auch schon beim Ansprechen an, also so ging es mir definitiv früher auch. Oder auch schon. Ja, als ich mich nicht mal getraut habe, Frauen anzusprechen. Ein Grund dafür war, dass ich halt so wichtig fand. Gut bei ihnen anzukommen und zu punkten
00:03:24: G.Man: Hm.
00:03:24: Aron Grawert: und ja, ich mehr Gewicht darauf gelegt habe, wie sie wohl über mich richten könnte, als darauf, was ich eigentlich will und für richtig halte in diesem Moment. Ja, und da passiert es dann unbewusst, dass man sich halt der Frau unterordnet und sie, also man könnte das so beschreiben, in einem Mamarolle presst, wo sie halt ja sie diejenige ist, die die Macht über dich hat. So wie es damals war, als du klein warst und deine Mutter groß und für dich
00:03:56: G.Man: Hm.
00:03:56: Aron Grawert: verantwortlich. Ja, Ähm. Und diese Dynamik, die setzt sich halt im Kennenlernen ganz, ganz oft fort. Das ist sogar ganz viel. Also ganz vielen Beziehungen und auch Dating Kontexten. So weit kommt, dass die Frau irgendwie alles regeln und entscheiden muss für den Mann und der Mann immer nur um Erlaubnis fragt und keine eigene Entscheidung mehr treffen kann und sich nicht traut, sich das zu nehmen und das zu machen, was er eigentlich möchte.
00:04:27: G.Man: Hm? Ja. Ja, das. Weil du auch danach gefragt hast. Das ruft bei mir natürlich auch Situationen aus meiner Beziehung jetzt mit meiner Frau wach. Wo? Wo das auch so ist. Also das finde ich faszinierend, weil man ja immer denken könnte, okay, wenn ich mich einmal diesem Thema annehme. Dating richtig gerockt habe mit vielen Frauen, wie wir beide das ja haben. Ja, und dazu uns selbst gefunden haben dann. Dann hat man das ein für alle Mal irgendwie von der Platte geputzt. Diese Mama. Unsicherheit oder diese Ich dränge die Frauen, die Mamarolle aber gar nicht. Also ich beobachte das in Situationen mit Sarah mittlerweile bewusster und trotzdem tappe ich immer noch häufig in die Falle. Gerade wenn es also darum geht, dass ich. Nicht mir nicht schlüssig bin, was ich eigentlich will Und dann neige ich dazu, das so ein bisschen nicht auszusprechen, leider, sondern halt zu ihr zu schieben. Also es zum Beispiel im sexuellen Kontext ich weiß nicht, ob ich Bock habe auf Sex. Ja, und dann fange ich so ein bisschen an, ja und dann bin ich mir unsicher, spreche das aber nicht aus. Und dann sagt meine Frau mir gerne so Ich hasse es, wenn du nicht weißt, was du willst. Und dann so Oh shit! Ja, genau hier ist es wieder. Ja, sie muss. Sie musste das jetzt sagen, weil ich nicht auf die Kette bekommen habe, in mich reinzuhorchen und das zu teilen. So? Wodurch? Ja, das will ich. Vielleicht hier direkt mal highlighten, wodurch man ja für meine Verständnis absolut der, der ich mache die Frau zu Mama Rolle oder aus diesem Muster ausbrechen kann. Ja. Weil es heißt ja nicht, dass du, du als Mann da draußen immer ein souveräner Typ sein muss, der immer weiß, was er will. Der immer irgendwie Plan für sein Leben, für sein Dating Leben hat. Ja, aber. Also für mich hat das Halt bedeutet und bedeutet es auch jetzt in solchen Situationen, dass ich im besten Fall halt, naja, bemerke was in mir abgeht, wieder im Moment ankommen und das teile, wodurch diese Dynamik halt nicht zustande kommt. Was denkst du dazu? Auch.
00:06:36: Aron Grawert: Ja, finde ich ein super Beispiel und voll stark, dass Sarah das dann so klar aussprechen kann und dir das bewusst machen kann. Weil ganz viele Frauen können das nicht und wissen auch selber nicht so richtig, was da abgeht und rutschen dann auch in diese Rolle und sind eigentlich total unzufrieden in dieser Mamarolle, aber checken gar nicht was abgeht und bleiben da drin und nörgeln dann am Partner rum und so und dann wird diese Dynamik halt größer und schwerer und toxischer. Aber wenn deine Partnerin jetzt offensichtlich diese Rolle nicht annimmt und sagt Hey, ich hasse das, ich will das nicht, das ist, das ist richtig cool und ja, also wie du gesagt hast, die Lösung ist nicht und das denken leider viele Männer, dass sie dann immer der krasse Motherfucker sein müssen. Witziges Spiel. Jetzt weiß ich, dass ich dieses Wort gesagt habe, aber der krasse Typ zu sein müssen, der halt nie irgendwie mal unsicher wird oder nicht weiß, was er will oder der Frau den Vortritt lässt oder sowas gar nicht, Sondern es geht darum, die eigene Unsicherheit zu erkennen und sie nicht von Mama gelöst kriegen zu wollen, sondern halt die anzunehmen, als eigenes Thema das auszudrücken und dann selber wieder Klarheit für sich zu finden und wieder festen Boden unter seinen Füßen. Das ist, was du ja auch gerade meintest. Ja, und wo es halt, um es noch mal ganz praktisch zu machen, bei unseren Klienten immer sehr sichtbar und schädlich ist und dann aber auch eine geile Möglichkeit, das anzugehen und hinter hinter sich zu lassen. Ist beim Ansprechen. Ja also. Also wenn du auf Frauen irgendwo im Alltag oder im Nachtleben zugehst und sie kennenlernen möchtest, dann kannst du das entweder aus einer Söhnchen Energie machen, wo du fragend und unsicher auf sie zugehst. So wie damals als Kind, als du einen Keks wolltest und Mama aber dir nicht ständig Süßigkeiten geben wollte, bist du zu ihr hin und hast schüchtern und verlegen gefragt, ob du vielleicht doch ein Keks kriegst oder was du machen musst, um diesen Keks zu verdienen. Ob du etwas tun kannst, wie ein Tanz aufführen oder ein Gedicht aufsagen oder sowas. Ja, und diese Energie, die haben Männer sehr häufig, wenn sie irgendwo eine Frau ansprechen. Und ja, die meisten Frauen lehnen das auch sofort ab. Also reagieren dann auf diese Unsicherheit ebenfalls mit Unsicherheit oder mit irgendwie ja, so Angewidertsein und das Wegstoßen. Und Männer nehmen das dann oft natürlich persönlich und beziehen das auf Dinge, die nichts damit zu tun haben, wie ihr Aussehen oder Alter oder sowas. Dabei ist es immer dieser Energiefaktor, der dazu führt, dass Frauen dann sofort keinen Bock haben, was magisch ist. Zu sehen im Coaching. Wenn wir da dann dran arbeiten, das erstmal Männern bewusst wird und dann sie auch verstehen, wie sie in eine entschlossene klare Energie reinkommen, ja dann kann das innerhalb von wenigen Sekunden sich um ein hundert achtzig Grad drehen, wie sie auf Frauen wirken. Vorher ein Korb nach dem anderen danach Jede Frau öffnet sich und ist zumindest bereit, sich zu unterhalten und reagiert freundlich.
00:10:00: G.Man: Hm, ja, und vielleicht kann man es noch mal ein bisschen plakativer aufdröseln. Für Männer oder Zuhörer, die das vielleicht so noch nicht erlebt haben oder nicht bewusst gecheckt haben, was da abgeht. Ich finde immer ein schönes, ein schöner Vergleich ist also, wenn du als Mann da draußen in der Welt von einem Obdachlosen angesprochen wirst und der kommt irgendwie, ähm, ja, ungepflegt. Und mit dieser, ja mit dieser Bedürftigkeit, mit diesem haben wollen zu dir und und und fordert Geld, ja. Und ist eben sehr nah, wo du einfach keinen Bock drauf hast. Ja, das also ist natürlich ein Extrembeispiel, wenn jemand ein Obdachloser, der in dieser Energie ist. Ich will ja auch nicht pauschal sagen, dass alle Obdachlosen so drauf sind, aber das glaube ich sehr hilfreich zu checken, weil so bist du als Mann, wenn du eben ja quasi als kleiner Junge auf deine Mama zugehst und eben nicht auf Augenhöhe Auf eine potenzielle Partnerin, die du verführen möchtest. Und das öffnet glaube ich auch immer sehr vielen Männern bei uns im Coaching die Augen, weshalb sie dann früher oder später checken Oh Shit. Ja klar. Auf die Art und Weise, da verprelle ich eine Frau an der nächsten, weil das ist halt einfach keine geile Energie, in der ich bin und keine Energie, um Frauen einzuladen und mitzunehmen.
00:11:23: Aron Grawert: Ja, da hatte ich gerade vor wenigen Wochen ein spannendes Erlebnis beim Live Training mit einem Klienten, wo wir da viel hingeschaut haben, so dass er das besser verstehen konnte, aus welcher Energie es funktioniert und aus welcher nicht, wenn er auf Frauen zugeht. Und dann wurden wir von einem Obdachlosen angesprochen, der uns sehr freundlich
00:11:43: G.Man: Ja.
00:11:43: Aron Grawert: und sehr offen und sehr präsent einfach begrüßt hat. Und ich habe gezögert und habe ihm auch einen schönen Tag gewünscht. Von Herzen. Und hätte ich Kleingeld dabei gehabt, hätte ich ihm was gegeben, weil die Energie einfach sehr angenehm
00:12:00: G.Man: Hm.
00:12:00: Aron Grawert: war. Er war halt wach und da und wirkte jetzt nicht so abwesend und junkiehaft und gierig und unsicher
00:12:08: G.Man: Hm.
00:12:08: Aron Grawert: und haben wollend, wie das halt natürlich häufig der Fall ist, aufgrund von irgendwelchen Suchterkrankungen usw. Ja, also das heißt auch da geht es nicht um die Tatsache, dass jemand auf dich zukommt und nach Geld fragt, sondern auch da kannst du mal bei dir selber beobachten, lieber Zuhörer, geht es um die Energie. Manch einer trägt vielleicht ein cooles Gedicht vor oder singt irgendwas oder macht irgendwas und fragt dann nach Geld oder hat eine charmante, lustige Art, wie er nach Geld fragt oder? So habe ich auch alles erlebt. Hier in Berlin hat man ja jeden Tag viele, viele Möglichkeiten, Obdachlose oder Leute, die nach Geld fragen, zu erleben. Und ja, das. Der Unterschied ist halt einfach die Energie. Sind Sie in dieser haben wollen? Ich brauche was von dir Energie oder Oder nicht? Und können da irgendwie auf Augenhöhe agieren. Und ja, also das ist ein ganz, ein ganz entscheidender, der entscheidendste Faktor würde ich sagen, dass überhaupt Anziehung stattfinden kann. Weil wenn du dir das mal mit diesem Mutter Sohn Bild vorstellst, dann ist es sehr. Eindrücklich, dass da keine sexuelle Anziehung passieren kann, weil in der Regel steht eine Mutter nicht auf ihren Sohn. Und wenn du dahin gehst wie so ein Sohn, der halt jetzt irgendwas haben will. Und bitte, bitte, bitte Mama, gib mir doch ein bisschen Nähe und ein bisschen Zuneigung. So, dann ist das nicht das, was die Frau sich wünscht und was sie antörnt?
00:13:41: G.Man: Ja voll und vielleicht kannst du noch mal, dann haben wir es hier so schön komplett noch mal sexuelle Anziehung vielleicht ein bisschen genauer aufdröseln, weil das ja so einlädt zum kann alles und nichts bedeuten. Vielleicht. Oder jeder hat eine Geschichte im Kopf, aber du meinst damit ja was Spezielles. Kannst du
00:13:55: Aron Grawert: Ja,
00:13:55: G.Man: das in Worte
00:13:55: Aron Grawert: genau.
00:13:56: G.Man: fassen?
00:13:56: Aron Grawert: Das ist gut. Wir haben uns vorgenommen, hier so Worte, die wir immer so aus mit einer Selbstverständlichkeit aus dem Ärmel schütteln, ein bisschen genauer zu erklären, weil oft versteht nicht jeder dasselbe darunter, wie wir das hier verstehen. Also danke dir für den Hinweis, Gunnar. Ja, mit sexueller Anziehung ist gemeint, dass die Frau dich als attraktiven Mann wahrnimmt und sich mit dir mehr vorstellen kann und auch entsprechende Gefühle in sich erlebt. Also Gefühle von Anziehung, von Erregung vielleicht sogar. Und du ganz klar ein Mann bist, mit dem mehr geht. So, und wenn das halt. Also das ist natürlich, was du dir wünschst, wenn du eine attraktive Frau kennenlernst, eine Frau, auf die du Lust hast. Aber das passiert nicht, wenn du unterwürfig, unsicher und bittstellerisch unterwegs bist. Ja, oder zumindest, wenn du das nicht checkst. Wenn du da drin steckst und aus dieser dieser Energie dann heraus versuchst, etwas von der Frau zu bekommen, das funktioniert nicht. Was funktioniert denn? Gunnar Also, vielleicht können wir das noch mal genauer angucken. Also die Lösung, um aus diesem Dilemma rauszukommen.
00:15:06: G.Man: Hm. Ja, die Lösung ist natürlich, dass du also im Ansprechkontext jetzt zum Beispiel, dass du nicht auf Frauen oder allgemein, ja auf Menschen zugeht. Aber wenn du bei den Frauen Mama Kontext bleiben, dass du eben nicht auf Frauen zugeht mit der Idee das dass sie dich naja, komplett macht oder dass du nicht okay bist wie du bist. Und du brauchst von ihr diese Bestätigung dafür, dass es cool ist oder in Ordnung ist. Dass es fein ist, dass du jetzt ein Kompliment machst oder sie eben ansprichst, sondern dass du hingehst, um etwas zu lernen über dich. Also wie? Wie fühlst du dich dabei? Wie geht es dir dabei? Durch welche, ja vielleicht sehr starken, hemmenden Gefühle Kannst du dabei durchgehen? Ja. Und kannst du dadurch jemand kennenlernen? Aber eben nicht, indem du Alles das Gespräch oder eben das Nichtgespräch, was stattfindet, weil du sofort einen eiskalten Korb bekommst, was am Anfang durchaus passieren kann und so cool und so wertvoll ist. Ja, aber dass du das eben nicht persönlich nimmst und nicht denkst Oh mein Gott, das sagt etwas über mich als Person aus. Ja, wie ich im Dating grundsätzlich bin oder mich in Zukunft entwickeln werde, sondern es ist eben eine Momentaufnahme deines aktuellen Zustands, würde ich sagen. Also deiner, deiner, ja, deiner Präsenz. Ich kann jetzt hier mit ganz vielen Worten wieder rumhauen, die wir alle erklären müssten, wie in so einem Glossar. Aber das wäre jetzt so auf auf die Schnelle. Was mir dazu kommt.
00:16:38: Aron Grawert: Ja,
00:16:38: G.Man: Hm, Was
00:16:39: Aron Grawert: ich
00:16:39: G.Man: denkst
00:16:39: Aron Grawert: denke,
00:16:39: G.Man: du? Ja.
00:16:40: Aron Grawert: ein wesentlicher Punkt davon ist ja, wo ist dein Fokus? Ist dein Fokus bei
00:16:45: G.Man: Hm.
00:16:46: Aron Grawert: der Frau, den anderen Menschen? Und du suchst in den Reaktionen Anzeichen dafür, dass du okay bist, in dem, die dich anlächeln, positiv reagieren, mit dir reden wollen, dir ihre Nummer geben oder so? Ja dann. Das zieht dich rein in diese unsichere Energie, wo du bittstellerisch auf Leute zu gehst, weil du letztendlich deinen Fokus auf etwas gesetzt hast, was du gar nicht beeinflussen kannst. Ja, weil die Leute dich finden, ist nicht in deinem Einflussbereich. Selbst wenn du alles richtig machst, in Anführungszeichen werden manche Menschen mit dir nichts anfangen können, mit den Augen rollen und weitergehen oder dich ignorieren. Und deswegen ist es so wichtig, den Fokus, also deine eigene Aufmerksamkeit bei dir zu haben, also bei dem, was du auch tatsächlich ein beeinflusst und in deiner Hand hast. Und was wir mit unseren Klienten immer machen ist wir gucken dahin. Was kann man denn beeinflussen? Und das ist recht einfach heruntergebrochen. Es sind drei Dinge, nämlich dein Körper. Also wie bewegst du dich? Wie ist deine Haltung, Wie schnell bewegst du dich, Wie entschlossen bewegst du dich. Das kannst du ein hundert Prozent beeinflussen. Das zweite ist deine Stimme. Wie laut sprichst du? Wie deutlich sprichst du? Wie schnell sprichst du? Oder langsam? Und das Dritte ist der Inhalt. Also, was sagst du, wenn du auf Menschen zugeht? Das ist ein hundert Prozent deins. Und das hört sich so stumpf und so einfach und zu einfach an, aber du wirst merken. Ja, glaub uns nichts. Überprüf es. Du wirst merken, auch in anderen Kontexten, auf der Arbeit, im Freundeskreis, mit der Familie. Wenn dein Fokus bei diesen drei Dingen liegt, dann wird Soziales sehr, sehr einfach. Soziale Kontakte, weil das hast du immer in der Hand, egal in welcher Situation. Das kannst du immer unmittelbar beeinflussen. Und wenn dein Fokus da liegt, dann ist es okay, wie andere auf dich reagieren, weil du weißt, dass du deinen Teil eingebracht hast. Dann reagiert oder verhältst du dich wie ein Mann, der in seiner Kraft ist, weil du bist bei dir. Du bist in deiner Mitte. Wenn du aber den Fokus bei den anderen Menschen hast und bei möglichen Reaktionen, die du kriegst und Interpretationen, also was du dir dann ausdenkt, was das bedeutet, wenn du diese Reaktion kriegst, dann zerstörst du diese drei Dinge, die in deiner Hand liegen. Die wirst du dann nicht beachten, weil da ist ja nicht dein Fokus. Deswegen läufst du dann auf eine Frau zu zögerlich, mit wackeliger Körperhaltung, mit vielleicht einem Buckel und einem unsicheren Blick aus, der aus dem Augenwinkel Ja, kein fester Blickkontakt. Deine Stimme ist fipsig und leise und schnell und das, was du sagst, ergibt keinen Sinn, weil das alles über den Haufen geworfen wird, weil du da gar nicht drauf achtest und gar nicht bei dir bist. Und genau diese Anzeichen, ja, die sind so deutlich zu sehen, die sind wie so eine, wie so ein wie so ein fettes Signal, was du dann ausstrahlst für die Menschen, auf die du zugehst. Diese drei Signale, das was anderes sehen die ja nicht. Also daran lesen sie deine Energie ab. Jeder liest deine Energie, also deine Ausstrahlung, an diesen drei Dingen ab. Wie? Was sehen Sie, wenn sie dich angucken? Also, dein Körper. Was hören Sie, wenn sie deine Stimme hören? Und was kommt da inhaltlich rüber? Wenn du mit ihnen sprichst? Das ist, woran man ausmacht. Ist jemand in seiner Kraft, in seiner guten Energie. Eine Energie, die ich gerne um mich habe? Oder ist jemand irgendwie weird?
00:20:26: G.Man: Ja, ja, Cool zusammengefasst. Ich habe für mich gerade gemerkt ganz interessant. Nur mal so eine Real Time Erfahrung jetzt nicht im Dating Kontext, aber einfach aus dem normalen Leben zu teilen. Das. Also ich war zum Beispiel gerade als ich mit kurz davor war mit Präsenz anzufangen und es glaube ich unnötig kompliziert zu machen. Du hast es mit Körper Stimme Inhalt viel besser auf den Punkt gebracht. Da habe ich nämlich quasi weggeschaut von Körper. Also ich habe mich nicht mehr entspannt und habe nicht mehr entspannt in meinem Büro gestanden habe, nicht mehr den Boden unter den Füßen gefühlt, wie ich das jetzt mache. Ich habe nicht mehr auf meine Stimme geachtet, sondern habe irgendwie versucht, das ein bisschen wegzu nuscheln. Und dann aufgehört zu reden. Ja, sagt die Stimme, nicht mehr so bewusst eingesetzt wie jetzt. Ja, und der Inhalt war dann auch so ein bisschen fahriger und nicht mehr so klar, weil ich halt quasi so mehr und mehr in den in den Kopf gewandert bin. Ja, und von dort aus versucht habe irgendwas geistreiches zu sagen. Ja und das ist ja was, was unseren Klienten immer wieder passiert im Kontext mit Frauen, was so schön ist, dass dann irgendwann zu durchschauen, also zu merken oh krass. Ja, hier, hier ist jetzt wieder passiert. Eigentlich wäre es so simpel und so entspannt gewesen, bei mir zu bleiben. Und doch kam nur irgendeine Grütze raus, weil ich war total im Kopf und habe mich scheiße gefühlt. Wie oft habe ich das selbst erlebt beim Ansprechen und heute immer noch hier in diesen heiligen virtuellen Hallen mit dir?
00:21:59: Aron Grawert: Ja. Und? Und was richtig stark ist, ist, wie schnell du das checkst und dann auch darüber sprechen kannst. Das ist ja
00:22:05: G.Man: Hm.
00:22:05: Aron Grawert: auch was. Unsere Klienten lernen im Coaching genau das. Und ja, es ist so, es ist so cool, dieses Podcast aufnehmen, was du, lieber Zuhörer, ja jetzt auch live von uns mitbekommst. Also nein, du hörst eine Aufnahme, aber wir haben die live eingesprochen. Ist ein super Beispiel dafür. Weil was ist dir da genau passiert? Naja, du hast wahrscheinlich darüber parallel angefangen nachzudenken. Wie wirkst du jetzt gerade,
00:22:37: G.Man: Mhm.
00:22:38: Aron Grawert: während du das erzählst? Und
00:22:40: G.Man: Hm.
00:22:40: Aron Grawert: wie könnte dich ein
00:22:41: G.Man: Ja.
00:22:41: Aron Grawert: potenzieller Zuhörer wahrnehmen? Wie würde er das verstehen? Was denkt er dann über Gunnar usw? Ja und das bringt einen direkt dann in diese. Ja, weil wir das so aufgezogen haben in die Söhnchen Energie und die Energie
00:22:57: G.Man: Hehehe.
00:22:57: Aron Grawert: des der Person, die irgendwas braucht, da von außen, um sich Sicherheit zu holen. Und hier ist natürlich noch mal der Joke, dass das gar nicht unmittelbar passiert. Du kannst jetzt gar
00:23:09: G.Man: Hm.
00:23:09: Aron Grawert: kein Feedback kriegen. Natürlich von mir, aber nicht von irgendwem, der dich hört, weil das passiert halt versetzt. Aber ja, es ist immer dasselbe, wenn man
00:23:18: G.Man: Hm.
00:23:18: Aron Grawert: in seinen Kopf gerät und über Dinge nachdenkt, die man nicht in der eigenen Hand hat, die man nicht beeinflussen kann. Und wie viel angenehmer ist das, dann wieder zurückzukommen und wieder in seine Kraft zu kommen und wieder das in die Hand zu nehmen, was man in der Hand hat und auch beeinflussen kann. Und plötzlich wird es ruhiger, friedlicher. Du fühlst dich wieder sicher und du brauchst gar nichts mehr. Und es darf passieren, was dann passiert, wenn du deine. Ja, wenn du dich ausgedrückt hast und das geteilt hast, was gerade in dir los ist oder was du gerade teilen möchtest.
00:23:53: G.Man: Ja. Ja. Und? Also, so zusammengefasst kann man ja eigentlich sagen, dass das lernst du bei uns im Coaching.
00:24:02: Aron Grawert: Ja.
00:24:03: G.Man: Im Kontext mit Frauen, aber eben auch im Kontext. In jedem sozialen Kontext würde ich sagen, weil es dein Leben natürlich vielseitig ist und sich nicht nur auf Dating beschränkt. Aber wenn du möchtest, dass sich das mehr auf Dating beschränkt und da mal wirklich vorankommen willst in diesem neuen Jahr zwei tausend sechs und zwanzig, dann bewirb dich doch für eine kostenlose Beratungssession und lerne Aaron persönlich kennen und wie er seine Stimme, seinen Körper und seinen Inhalt einsetzt. Und ihr könnt ein bisschen quatschen und gucken, ob das passt. Im Coaching mit euch, mit dir im Coaching.
00:24:35: Aron Grawert: Genau. Den Link dazu findest du hier mal drunter unter dieser Folge. Und wenn sie dir gefallen hat, diese Folge ja, dann tu uns gerne den Gefallen. Uns hier auf dieser Plattform zu bewerten. Hilft uns sehr und den Podcast zu abonnieren. Dann hören wir uns hier in der nächsten Folge. Das war's und bis dann. Ciao, Ciao.
00:24:56: G.Man: Tschüss Mami.
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